LÖSUNGSORIENTIERTES COACHING

Der lösungsorientierte Ansatz ist zunächst in der Systemischen (Kurzzeit-)Therapie entwickelt worden.
Ein Pionier war Steve de Shazer.
Es geht dabei darum, der Lösung die meiste Energie zu widmen und nicht dem Problem selbst. Dazu ist es oft viel sinnvoller, sich den Zustand genau klar zu machen, der erreicht werden soll, statt nach Ursachen des Problems zu forschen. Eine angemessen kurze Zeit dem Problem zu widmen und es zu würdigen (das Problem sucht noch den Weg ins Bewusstsein), ist manchmal hilfreich. Dann aber macht es bedeutend mehr Sinn, die Aufmerksamkeit darauf zu richten, ein genaues Bild zu entwerfen, welcher Zustand und was für eine Wirkung erreicht werden soll.
Oft wissen wir nur, was wir nicht (mehr) wollen und beschäftigen uns vielleicht auch mit Vorwürfen, Schuldzuweisungen, Begründungen, Rechtfertigungen, … oder Gefühlen wie Ärger, Trauer, die wir eigentlich auch nicht wollen.
Im Coaching ist es oft spannend, zu erkennen, was genau erreicht werden soll. Wenn das erst mal klar wird, sind die einzelnen Schritte in die Richtung viel leichter als erwartet.
Lösungsorientiertes Coaching erhöht die Soft Skills - die kommunikativen und persönlichen Verhaltensmöglichkeiten - und damit die soziale und emotionale Kompetenz einer Person.
"Ohne Ziel gibt es keinen Weg"